Festnahme nach Brandserie in Barcelona
- Die Guardia Urbana Barcelona hat einen Mann als mutmaßlichen Urheber von 18 Brandanschlägen auf Abfallcontainer im Bezirk Sarrià-Sant Gervasi festgenommen.
- Zwischen dem 6. Mai und dem 5. August wurden 127 Container vernichtet, 11 Fahrzeuge beschädigt und das unter Denkmalschutz stehende Kopfsteinpflaster der Plaza del Monasterio de
- Der Gesamtschaden beläuft sich laut Stadtrat Barcelona auf rund 115.000 Euro; in einem Schulgebäude musste nach Beschädigung einer Gasleitung die Versorgung zwei Tage lang
Die Guardia Urbana Barcelona hat einen Mann festgenommen, dem die Behörden 18 vorsätzlich gelegte Brände in den Stadtvierteln Sant Gervasi und Pedralbes des Bezirks Sarrià-Sant Gervasi anlassen. Die Verhaftung erfolgte am Sonntag durch die Unitat d'Investigació der Stadtpolizei; der Barceloneser Stadtrat bestätigte den Vorgang am darauffolgenden Montag.
Ausmaß der Brandstiftungsserie
Den Ermittlungen zufolge erstreckte sich die mutmaßliche Tatserie über einen Zeitraum von drei Monaten – vom 6. Mai bis zum 5. August dieses Jahres. In diesem Zeitraum wurden laut Stadtrat insgesamt 127 Müllcontainer zerstört und 11 Fahrzeuge beschädigt. Besonders schwer wiegt die Beschädigung von geschütztem Kulturerbe: Das historische Kopfsteinpflaster der Plaza del Monasterio de Pedralbes, ein unter Denkmalschutz stehendes Ensemble, wurde in Mitleidenschaft gezogen. Ebenfalls betroffen war die Außenmauer der Schule Sant Marc. Ähnlich wie beim Großbrand am Flughafen Gatwick, bei dem 140 Fahrzeuge zerstört wurden, zieht auch in Barcelona mutmaßliche Brandstiftung einen erheblichen Sachschaden nach sich.
Gasversorgung einer Schule unterbrochen
In einem der 18 Brandfälle wurde eine Gasleitung der Schule Abat Oliba Loreto beschädigt. Infolgedessen musste die Gasversorgung des Schulgebäudes für zwei Tage vollständig unterbrochen werden. Der Stadtrat Barcelona beziffert den Gesamtschaden durch die Brandstiftungsserie auf rund 115.000 Euro – dieser Betrag basiert auf einer Schätzung der Kommunalbehörde.
Rechtliche Lage
Bei dem Festgenommenen handelt es sich um den mutmaßlichen Urheber der Taten; eine rechtskräftige Verurteilung liegt bislang nicht vor. Angaben zu Identität, Alter oder möglichem Tatmotiv wurden von den Behörden nicht veröffentlicht. Der Fall liegt nunmehr bei der zuständigen Justiz.
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