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Kriminalität und Justiz 2 min read 1h ago

Dritte Drohne am Flughafen Leipzig/Halle

  • Am 4. August wurde am Flughafen Leipzig/Halle eine Drohne mit Sprengstoff entdeckt, die offenbar eine ukrainische Militärfrachtmaschine treffen sollte – der Zünder versagte.
  • Am 14. August fanden Ermittler auf einem Feld nahe dem Flughafen eine dritte Drohne und stellten rund 50 Gramm des militärischen Hochsprengstoffs Hexogen sicher.
  • Die Hintergründe der Anschlagsversuche und die Identität der Verantwortlichen sind bislang ungeklärt; die Ermittlungen dauern an.
Dritte Drohne am Flughafen Leipzig/Halle
Dritte Drohne am Flughafen Leipzig/Halle

Am Flughafen Leipzig/Halle häufen sich die Funde gefährlicher Drohnen: Ermittler entdeckten am 14. August auf einem Feld nahe dem Flughafen eine weitere, bereits dritte Drohne und stellten dabei rund 50 Gramm des militärischen Hochsprengstoffs Hexogen sicher. Dies berichten mehrere deutsche Medien übereinstimmend.

Erster Vorfall: Drohne mit versagendem Zünder

Dem jüngsten Fund war ein Vorfall am 4. August vorausgegangen: Damals wurde am Flughafen eine Drohne mit Sprengstoff entdeckt, die offenbar auf eine ukrainische Militärfrachtmaschine gezielt hatte. Der Zünder versagte, sodass es zu keiner Explosion kam. Die genauen Umstände dieses ersten Vorfalls sowie die Frage, wer hinter den Drohnen steckt, sind nach bisherigem Ermittlungsstand ungeklärt. Bereits zu diesem Zeitpunkt waren die Behörden von einem gezielten Anschlagsversuch auf militärische Logistik ausgegangen – ein möglicher Hinweis auf einen hybriden Angriff auf die Infrastruktur.

Hexogen: Militärischer Hochsprengstoff

Der bei der dritten Drohne sichergestellte Stoff Hexogen – auch bekannt unter der Bezeichnung RDX – gilt als militärischer Hochsprengstoff und ist für den zivilen Markt nicht zugänglich. Der Fund deutet auf eine professionelle Beschaffungskette hin, ohne dass hierüber bislang gesicherte Erkenntnisse vorliegen.

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Ermittlungen dauern an

Offen bleibt, ob zwischen den Drohnenfunden ein organisatorischer Zusammenhang besteht und wer als Urheber in Frage kommt. Die Ermittlungen laufen. Der Fund hochexplosiven Militärsprengstoffs in unmittelbarer Nähe eines internationalen Flughafens unterstreicht die anhaltende Gefährdungslage für kritische Infrastruktur in Deutschland.

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