León feiert das Gaudí-Jahr mit zwei seltenen Bauwerken
- Die Provinz León beherbergt mit dem Bischofspalast in Astorga und der Casa Botines zwei der insgesamt nur drei Hauptwerke Antoni Gaudís außerhalb Kataloniens.
- Das Gaudí-Jahr 2026 erinnert anlässlich des hundertsten Todestages des Architekten an seine Werke jenseits Barcelonas.
- Die Casa Botines in León, auch Casa del Dragón genannt, und der Bischofspalast in Astorga ziehen Reisende an, die Gaudís Werk oft erst vor Ort entdecken.
Die spanische Provinz León ist Schauplatz einer architektonischen Besonderheit: Gleich zwei Hauptwerke des katalanischen Architekten Antoni Gaudí (1852–1926) stehen hier – und beide werden im Gaudí-Jahr 2026, das den hundertsten Todestag des Modernismus-Meisters markiert, erneut ins Bewusstsein gerückt.
Ein märchenhafter Palast an der Jakobsroute
In Astorga, einer Kleinstadt mit reichem römischem Archäologieerbe und einer der bekanntesten Etappen des Jakobswegs, erwartet Besucher ein unerwartetes Bauwerk: der von Gaudí entworfene Bischofspalast, der unmittelbar neben der alten gotischen Kathedrale steht und Reisenden wie eine Fantasie erscheint. Zahlreichen Besuchern entfährt beim ersten Anblick ungläubiges Staunen. Der Palast gilt als eines von nur drei Hauptwerken, die Gaudí außerhalb Kataloniens hinterlassen hat.
Das Haus des Drachen in der Provinzhauptstadt
In der Stadt León selbst steht die Casa Botines, im Volksmund auch "Casa del Dragón" – Haus des Drachen – genannt, benannt nach ihren Verweisen auf das mythologische Tier. Zusammen mit dem Bischofspalast in Astorga bildet sie eine außergewöhnliche Konzentration: Der Schöpfer der Sagrada Família in Barcelona ließ außerhalb Kataloniens nur drei Hauptwerke zurück – zwei davon befinden sich in León.
Einmaliges Erbe abseits Barcelonas
Dass gleich zwei dieser seltenen Bauten in einer einzigen spanischen Provinz zu finden sind, gilt als bemerkenswerter Umstand. Das Gaudí-Jahr 2026 lenkt den Blick nicht allein auf Barcelona, sondern auch auf die leonesischen Zeugnisse seines Schaffens und gibt Anlass, das unerwartete architektonische Erbe der Region neu zu entdecken.
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