Hagelunwetter stoppt Vuelta-Etappe: Kein Sieger, keine Zeiten
- Ein heftiger Hagelschauer überzog die Fahrbahn mit Eis und zwang die Vuelta a España, eine Etappe 16 Kilometer vor dem Ziel offiziell abzubrechen.
- Die Organisation erklärte die Etappe für ungültig: Es wurden weder Zeiten gewertet noch ein Tagessieger ermittelt.
- Ein offenbar bevorstehender Angriff von Pogacar blieb durch den Abbruch aus – der Rennverlauf hatte ihn bereits angedeutet.
Ein heftiger Hagelschauer hat bei der Vuelta a España eine laufende Etappe mit noch 16 verbleibenden Kilometern zum Abbruch gezwungen. Die Veranstalter erklärten die Etappe offiziell für ungültig – ohne gewertete Zeiten, ohne Tagessieger.
Eisige Fahrbahn macht das Rennen unfahrbar
Die Fahrer hatten bereits die Hänge des entscheidenden Bergpasses erreicht – jene Schlusskilometer, die über den Tagessieg entscheiden sollten –, als Blitze, Donner und ein sintflutartiger Regen einsetzten. Kurz darauf folgte Hagel, der die Fahrbahn mit einer weißen Eisschicht überzog und das Fahren faktisch unmöglich machte. Im Umfeld des Rennens erhoben Puristen und Romantiker die Forderung, die Etappe fortzusetzen: Der Aufstieg berge keine Gefahr, wohl aber die Abfahrt auf verglastem Asphalt. Weder die Fahrer noch die Organisation schlossen sich dieser Einschätzung an.
"Etapa anulada" – offizielle Absage ohne Sieger
Mit der knappen Mitteilung "Etapa anulada" machte die Vuelta den Abbruch öffentlich. Da keine Zeiten in die Wertung eingingen, bleibt das Gesamtklassement von diesem Tag unberührt. Nach dem Rennverlauf hatte sich bereits abgezeichnet, dass Pogacar kurz vor einem Angriff stand – dazu kam es durch den Abbruch nicht mehr.