Chelseas Tor bleibt Alonso-Problem
- Cole Palmer war an allen drei Chelsea-Toren beteiligt und präsentierte sich in starker Frühform unter Xabi Alonso.
- Die Torhüterposition bleibt Chelseas größte Schwachstelle, da Robert Sánchez bislang nicht adäquat ersetzt wurde.
- Trotz gefährlichem Angriffsspiel blieben Mittelfeld und Abwehr der Blues hinter den Erwartungen zurück.
Chelsea hat unter seinem neuen Trainer Xabi Alonso erste Zeichen gesetzt, dass die Londoner die Titelkonkurrenz um Arsenal beleben könnten – und dabei gleichzeitig eine strukturelle Schwäche offenbart, die den Saisonverlauf gefährden dürfte.
Palmer als Dreh- und Angelpunkt des Angriffs
Cole Palmer war an allen drei Chelsea-Toren direkt beteiligt. Als möglicher Erklärungsansatz gilt, dass der Mittelfeldspieler erstmals seit drei Jahren eine komplette Sommerpause genossen hat. Im Angriffsdrittel zeigte Chelsea beachtliche Gefährlichkeit, und die neu formierte Sturmreihe dürfte dem Trainer Zeit verschaffen, seine Spielprinzipien einzuspielen.
Mittelfeld und Abwehr enttäuschen, Torhüter bleibt die offene Flanke
Jenseits des Sturms war das Bild weniger überzeugend. Trotz der dynamischen Leistung von Josh Acheampong ließ Chelsea im Mittelfeld und in der Defensive Schwächen erkennen. Besonders gravierend bleibt die Situation im Tor: Seit dem Abgang von Thibaut Courtois hat Chelsea keinen dauerhaften Ersatz etabliert, und auch nach dem Abgang von Robert Sánchez steht ein adäquater Nachfolger aus. Warum der Verein diese Position im Sommer unbesetzt gelassen hat, ist nach Lage der Dinge nicht nachvollziehbar.
Offenes Rennen um die Arsenal-Herausforderer
Am selben Wochenende hatten die meisten potenziellen Arsenal-Konkurrenten ihrerseits Schwächen gezeigt. Chelsea bietet damit zumindest ansatzweise das Bild eines Herausforderers – wenngleich die Torhüterfrage eine ernsthafte Gefahr für die Titelambitionen darstellt, solange sie ungelöst bleibt.
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