⏳ Curating articles…
Sport 2 min read 4h ago

Schalke 04 gewinnt DFB-Pokal-Krimi in Halle 5:2 nach Verlängerung

  • FC Schalke 04 gewann beim Regionalligisten Hallescher FC mit 5:2 nach Verlängerung und war damit der einzige Bundesligist, der nicht in der regulären Spielzeit weiterkam.
  • Ein Ausgleichstreffer durch eine Eigentor-Fälschung von El-Faouzi in der 90.+1. Minute erzwang die Verlängerung, nachdem Schalke zwischenzeitlich mit 2:1 geführt hatte.
  • In der Verlängerung trafen Sylla (98.), Adamu (105.) und Dzeko (117.) für die Königsblauen, die zuvor trotz 82 Prozent Ballbesitz in der ersten Halbzeit offensiv kaum überzeugten.
Schalke 04 gewinnt DFB-Pokal-Krimi in Halle 5:2 nach Verlängerung
Schalke 04 gewinnt DFB-Pokal-Krimi in Halle 5:2 nach Verlängerung

Mit großer Mühe und erst nach Verlängerung hat FC Schalke 04 die erste Runde des DFB-Pokals überstanden. Die Königsblauen setzten sich beim Regionalligisten Hallescher FC am Montagabend mit 5:2 durch – waren damit jedoch der einzige Bundesligist, der überhaupt in die Verlängerung musste.

Schock in der Nachspielzeit

Dabei schien Schalke das Spiel nach einem Rückstand noch in der regulären Spielzeit entschieden zu haben. Nach dem frühen 0:1 durch Halle-Angreifer Kastull, der in der 45. Minute einen missglückten Klärungsversuch von Vitalie Becker verwertete, drehte S04 die Partie: Ljubicic glich in der 62. Minute aus, nachdem eine Flanke von Aouchiche dem Halle-Spieler Halili unglücklich unter die Sohle gerutscht war. Den kurz zuvor eingewechselten Edin Dzeko holte Kastull im Laufduell an der Strafraumkante zu Fall; Schiedsrichter Jöllenbeck entschied auf Elfmeter, den Dzeko souverän verwandelte – 2:1 für Schalke (81.).

Doch in der ersten Minute der Nachspielzeit fälschte El-Faouzi einen Schuss von Stierlin unhaltbar für Keeper Karius ab: 2:2. Der späte Ausgleich zwang Schalke-Trainer Miron Muslić (43) mit seiner Mannschaft in die Verlängerung.

Advertisement
Ad Unit · 728×90 / Responsive

Drei Tore in der Verlängerung

In der Verlängerung agierte Schalke dann zielstrebiger. El-Faouzi legte in der 98. Minute per Steckpass auf Dzeko durch, der den Ball direkt auf Sylla ablegte – dieser schoss zum 3:2 ein. Adamu erhöhte nach Vorlage von Sylla in der 105. Minute auf 4:2, ehe Dzeko in der 117. Minute den 5:2-Endstand markierte.

Dominanz ohne Ertrag – bis zur Einwechslung

Die Zahlen der ersten Halbzeit illustrieren das grundlegende Problem des Abends: Schalke kontrollierte die Partie mit einem Ballbesitzanteil von 82 Prozent, ohne daraus nennenswerte Torgefahr zu entwickeln. Sylla hatte die beste Möglichkeit des ersten Durchgangs, traf den Ball jedoch nicht richtig (36. Minute). ARD-Experte Bastian Schweinsteiger (42) kommentierte in der Halbzeitpause: "Das wird jetzt ein sehr schwieriges Spiel für Schalke. Edin Dzeko muss jetzt reinkommen. Robin Gosens wäre auch eine gute Lösung." Muslić brachte zunächst jedoch Junior Adamu (25) für Ebimbe – Dzeko und Gosens kamen erst unmittelbar nach dem Ausgleich zum 1:1.

Dass ausgerechnet Schalke als einziger Bundesligavertreter eine Verlängerung benötigte, während andere Erstligisten ihre Pflichtaufgaben deutlicher lösten – etwa beim klaren 4:0 des VfB Stuttgart gegen Hansa Rostock oder der spektakulären 5:2-Sensation des Viertligisten Jeddeloh gegen Heidenheim –, zeigt, wie unberechenbar der Pokalwettbewerb in seiner Frühphase bleibt. Für Schalke zählt letztlich nur das Weiterkommen.

Advertisement
Ad Unit · 300×250 / Responsive

More in Sport

Read in another language

← Home