Berliner Bade-Tag für schwarze Kinder nach Drohungen abgesagt
- Ein Berliner Theater plante einen exklusiven Freibad-Nachmittag für schwarze Kinder und ihre Familien, der von einem lokalen Theater organisiert wurde.
- Rechte und konservative Stimmen nutzten die Pläne, um Empörung zu schüren; die Organisatoren erhielten daraufhin rassistische E-Mails und Drohungen.
- Die Veranstaltung wurde infolge der Drohwelle abgesagt – ein Vorfall, der sich laut vorliegenden Berichten in eine Reihe ähnlicher Kontroversen um Freibäder einreiht.
Ein Berliner Theater hatte für Anfang August einen exklusiven Nachmittag in einem Freibad für schwarze Kinder und ihre Familien geplant. Die Veranstaltung sollte den Teilnehmenden einen eigens reservierten Rahmen bieten – doch sie fand nicht statt. Nachdem rechte und konservative Stimmen die Initiative aufgegriffen und zur Empörungskampagne genutzt hatten, sahen sich die Organisatoren einer Welle rassistischer E-Mails und Drohungen ausgesetzt und sagten das Angebot ab.
Rechte Mobilisierung gegen ein lokales Freizeitangebot
Nach Angaben der Veranstalter wurde die Initiative von rechten und konservativen Akteuren bewusst genutzt, um öffentlichen Unmut zu schüren. Über die Identität der Absender der Drohungen oder den genauen Inhalt der rassistischen Nachrichten lagen keine weiteren Informationen vor. Die Organisatoren selbst mussten die Angriffe abwehren, was letztlich zur Absage führte.
Kein Einzelfall
Der Berliner Vorfall reiht sich nach übereinstimmenden Berichten in eine längere Folge ähnlicher Auseinandersetzungen rund um Freibäder und Rassenfragen ein. Ob und in welcher Form die Veranstaltung zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt werden soll, blieb zunächst offen.
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