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Kultur und Kunst 2 min read 5h ago

Meg White: Warum die Stille der Schlagzeugerin so fasziniert

  • Die White Stripes lösten sich im Februar 2011 auf – nicht wegen Differenzen, sondern um das Besondere der Band zu erhalten.
  • Meg White lehnte 2023 ein Magazin-Interview ab und fehlte bei der Aufnahme der White Stripes in die Rock and Roll Hall of Fame 2025.
  • Jüngste, nachweislich fehlerhafte Versuche, ihren Aufenthaltsort zu enthüllen, belegen das ungebrochene öffentliche Interesse an der Schlagzeugerin.
Meg White: Warum die Stille der Schlagzeugerin so fasziniert
Meg White: Warum die Stille der Schlagzeugerin so fasziniert

Sie erscheint nicht mehr auf Bühnen, gibt keine Interviews und meidet öffentliche Auftritte konsequent – und genau deshalb scheint die Faszination für Meg White, Schlagzeugerin der White Stripes, seit Jahren nicht abzuklingen. Jüngste, nachweislich fehlerhafte Versuche, ihren Aufenthaltsort öffentlich zu machen, zeigen, wie ungebrochen das Interesse an der Musikerin geblieben ist.

Das Ende einer Band, der Beginn einer Legende

Im Februar 2011 erklärten die White Stripes ihren Rückzug. Das Duo werde weder auf Tour gehen noch neue Musik veröffentlichen. Als Begründung nannten sie keine künstlerischen Differenzen und keine gesundheitlichen Probleme – sondern den Wunsch, "das Schöne und Besondere an der Band zu bewahren und es so zu erhalten". Es war ein ungewöhnlich würdevoller Abgang, der dem Mythos der Gruppe eher nutzte als schadete.

Jack White im Rampenlicht, Meg White im Verborgenen

Die Wege der beiden Bandmitglieder trennten sich danach grundlegend. Sänger und Gitarrist Jack White verfolgte eine ausgedehnte Solokarriere und arbeitete weiterhin sporadisch mit seinen anderen Projekten – den Raconteurs und den Dead Weather. Meg White hingegen wählte den vollständigen Rückzug ins Privatleben. Sie lehnte es ab, für einen Beitrag des Magazins Elle im Jahr 2023 zu sprechen. Und als die White Stripes 2025 in die Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen wurden, war sie bei der Zeremonie nicht anwesend.

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Faszination als Spiegel der Popkultur

Die anhaltende öffentliche Neugier an Meg White lässt sich kaum allein mit ihrer musikalischen Leistung erklären. Ihre konsequente Abwesenheit, in einer Ära, in der öffentliche Sichtbarkeit als selbstverständlich gilt, macht sie zur Ausnahmeerscheinung. Ähnliche Dynamiken des Rückzugs und der medialen Aufmerksamkeit lassen sich auch bei anderen Künstlerinnen beobachten – etwa bei Jorja Smith, die offen über Erschöpfung und die Grenzen des Rampenlichts gesprochen hat. Dass fehlerhafte Berichte über Whites Aufenthaltsort zuletzt kursierten, zeigt: Die Stille, die sie gewählt hat, füllt das Publikum mit eigenen Erzählungen – und schreibt ihr damit eine Präsenz zu, die sie selbst offenbar nicht anstrebt.

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