Meeresoberfläche bricht Temperaturrekord
- Am 22. August 2025 wurde mit 21,1 °C die bislang höchste mittlere Meeresoberflächentemperatur eines einzelnen Tages gemessen.
- Der neue Rekord übertrifft den bisherigen Höchstwert von 21,09 °C aus dem März 2024.
- Die Daten stammen vom Copernicus-Klimawandeldienst der Europäischen Union, der die Polarzonen bei der Berechnung ausschließt.
Die Ozeane der Erde haben am 22. August einen neuen Temperaturrekord aufgestellt: Der Copernicus-Klimawandeldienst meldete am darauffolgenden Montag, dass die mittlere Oberflächentemperatur der Weltmeere – ohne die Polarregionen – an diesem Tag 21,1 °C erreichte. Damit wurde der bisherige Höchstwert von 21,09 °C, gemessen im März 2024, übertroffen.
Ein Rekord, der kaum Spielraum lässt
Die Differenz zwischen altem und neuem Rekord ist gering, die Aussagekraft jedoch erheblich: Beide Werte liegen deutlich über dem langjährigen Mittel und belegen einen anhaltenden Erwärmungstrend der Meeresoberflächen. Der Copernicus-Klimawandeldienst der Europäischen Union gilt als eine der maßgeblichen Instanzen für die systematische Erhebung solcher Klimadaten.
Einordnung im klimatischen Kontext
Der neue Rekordwert fügt sich in ein Muster, das Klimaforscher seit Jahren beobachten. Der Extremsommer in Europa und die zunehmend unter Druck stehende EU-Klimapolitik bilden den weiteren Rahmen, in dem dieser Befund zu bewerten ist. Ob der Augustwert ein singuläres Ereignis bleibt oder Teil einer anhaltenden Entwicklung ist, lässt sich auf Basis der vorliegenden Meldung nicht abschließend beurteilen. Festzuhalten ist: Es handelt sich um den höchsten jemals für einen einzelnen Tag gemessenen Mittelwert der Meeresoberflächentemperatur seit Beginn der Aufzeichnungen.
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