Copernicus: Weltmeere erreichen Rekordtemperatur von 21,1 Grad
- Das EU-Klimaprogramm Copernicus hat am vergangenen Wochenende eine globale Meeresoberflächentemperatur von durchschnittlich 21,1 Grad Celsius gemessen – ein historischer
- Für Klimaexperten ist der neue Rekord bemerkenswert, da er zu einem als ungewöhnlich bewerteten Zeitpunkt aufgetreten ist; die genauen Hintergründe dazu bleiben in den
- Der Messwert stammt vom EU-Erdbeobachtungsprogramm Copernicus, das die Meeresoberflächentemperaturen weltweit kontinuierlich erfasst.
Die Weltmeere haben am vergangenen Wochenende eine durchschnittliche Oberflächentemperatur von 21,1 Grad Celsius erreicht – ein historischer Höchstwert, der nach Angaben des EU-Klimaprogramms Copernicus in dieser Form noch nie zuvor gemessen wurde.
Neuer Rekord zu ungewöhnlichem Zeitpunkt
Laut Copernicus handelt es sich um den höchsten je erfassten globalen Mittelwert für die Meeresoberflächentemperatur. Für Klimaexperten ist dabei nicht nur der Rekord selbst bedeutsam, sondern auch der Zeitpunkt seines Auftretens: Dieser wird als ungewöhnlich bewertet. Warum genau der Messzeitpunkt aus fachlicher Sicht als außergewöhnlich gilt, geht aus den vorliegenden Angaben nicht hervor – dieser Aspekt bleibt vorerst offen. Der neue Höchstwert fügt sich ein in ein Bild zunehmender Extremereignisse, wie sie auch der Extremsommer in Europa mit Waldbränden und verschärften politischen Spannungen zeigt. Frankreich verzeichnete zuletzt ebenfalls Temperaturrekorde: Eine anhaltende Hitzewelle stellte dort einen 40-Jahr-Rekord ein.
Copernicus als Grundlage der Klimabeobachtung
Das EU-Programm Copernicus gehört zu den wichtigsten operativen Klimaüberwachungssystemen Europas und liefert kontinuierlich Messdaten zur globalen Temperaturentwicklung auf Land und See. Der nun gemeldete Wert von 21,1 Grad gilt als globaler Tagesmittelwert der Meeresoberflächentemperatur und unterstreicht nach Einschätzung von Klimaexperten den anhaltenden Erwärmungstrend der Ozeane.
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