West-Nil-Fieber in Brasilien: Todesfall in Santa Catarina bestätigt
- Die Gesundheitsbehörde Santa Catarinas hat zwei West-Nil-Fieber-Fälle offiziell bestätigt, einer davon endete tödlich.
- Die verstorbene Patientin war 77 Jahre alt und stammte aus Imbituba; der zweite Erkrankte, ein 56-Jähriger aus Caçador, wurde aus dem Krankenhaus entlassen.
- Beide Patienten zeigten neurologische Symptome; eine epidemiologische Untersuchung zur Ermittlung möglicher Infektionsquellen ist eingeleitet worden.
Die Gesundheitsbehörde des brasilianischen Bundesstaates Santa Catarina (SES) hat zwei bestätigte Fälle von West-Nil-Fieber gemeldet, von denen einer tödlich verlaufen ist. Die Behörde gab die Bestätigung an einem Montag bekannt.
Todesfall und Krankenhausentlassung
Bei der verstorbenen Patientin handelt es sich um eine 77-Jährige aus der Küstenstadt Imbituba. Der zweite bestätigte Fall betrifft einen 56-Jährigen aus Caçador, der nach einem Krankenhausaufenthalt inzwischen entlassen wurde. Beide Patienten wiesen laut SES neurologische Symptome auf.
Epidemiologische Untersuchung läuft
Die Behörden haben epidemiologische Ermittlungen eingeleitet, um mögliche Infektionsorte zu identifizieren und die Ausbreitung des Virus nachzuvollziehen. Ob zwischen den beiden Fällen ein direkter epidemiologischer Zusammenhang besteht, ist derzeit noch ungeklärt. Die Untersuchungsergebnisse stehen aus.
West-Nil-Fieber wird in der Regel durch infizierte Stechmücken übertragen. Schwere Verläufe können das zentrale Nervensystem betreffen – das Auftreten neurologischer Manifestationen bei beiden Patienten gilt als medizinisch bedeutsam und dürfte die Ermittlungen zusätzlich beschleunigen.
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