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Reisen 2 min read 4h ago

Death Valley: Franzose stirbt bei 47 Grad nach Autopanne

  • Der 68-jährige Franzose Pierre Michel Formosa starb im Death Valley, nachdem sein Fahrzeug im Schlamm stecken blieb und er bei rund 47 Grad Hitze zu Fuß weiterging.
  • Sein Begleiter setzte den Weg allein fort, alarmierte über einen zufälligen Autofahrer die Behörden – die Rettungskräfte kamen für Formosa jedoch zu spät.
  • Parkleiter Mike Reynolds mahnte, die Hitze, Abgeschiedenheit und Distanzen im Death Valley könnten unabhängig von der Erfahrung der Besucher schnell lebensgefährlich werden.
Death Valley: Franzose stirbt bei 47 Grad nach Autopanne
Death Valley: Franzose stirbt bei 47 Grad nach Autopanne

Ein 68-jähriger französischer Tourist ist im Death Valley im US-Bundesstaat Kalifornien an den Folgen extremer Hitze gestorben. Pierre Michel Formosa und ein ebenfalls aus Frankreich stammender Begleiter gerieten mit ihrem Fahrzeug im Schlamm zum Stillstand – und entschieden sich anschließend, die Strecke zu Fuß fortzusetzen. Zum Zeitpunkt des Vorfalls wurden Temperaturen von rund 47 Grad Celsius gemessen.

Autopanne führt zu verhängnisvollem Fußmarsch

Wie die Verwaltung des Death-Valley-Nationalparks mitteilte, brachen die beiden Männer nach ihrer Panne gemeinsam zu Fuß auf. Nach etwa zwei Kilometern war Formosa nicht mehr in der Lage weiterzugehen. Sein Begleiter setzte den Weg allein fort, traf schließlich auf einen vorbeifahrenden Autofahrer und ließ die Behörden alarmieren. Ein Such- und Rettungseinsatz wurde unverzüglich eingeleitet – doch für Formosa kam jede Hilfe zu spät. Als die Einsatzkräfte ihn fanden, war er bereits tot.

Parkleiter warnt vor tödlichen Bedingungen

Mike Reynolds, Leiter des Nationalparks, äußerte sich bestürzt über den Vorfall: "Dies ist eine herzzerreißende Erinnerung daran, wie schnell die Bedingungen hier gefährlich werden können. Das Death Valley ist ein außergewöhnlicher Ort, aber die Hitze, die Entfernungen und die Abgeschiedenheit können gefährlich sein – unabhängig von der Erfahrung."

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Das Death Valley liegt rund 320 Kilometer nordöstlich von Los Angeles und gilt als einer der extremsten Orte der Welt. Temperaturen von über 50 Grad Celsius sind dort keine Seltenheit; hinzu kommen weite Distanzen, kaum Schatten und in vielen Bereichen fehlender Mobilfunkempfang. Die Parkverwaltung warnt ausdrücklich vor Besuchen ohne ausreichende Vorbereitung. Dennoch kommen dort immer wieder Menschen ums Leben.

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